Ich liebe Kochen! Dieses Mal: Sobanudeln mit Aubergine und Mango.

Gestern feierten wir zuhause einen Geburtstag und dafür habe ich groß gekocht. Seit einigen Monaten bin ich großer Fan von Yotam Ottolenghi und bei jeder sich bietenden Möglichkeit koche ich eins seiner Rezepte nach. Manche seiner Rezepte sind nichts für das alltägliche Kochen nach der Arbeit, denn zum Teil sollte man sehr viel Zeit – und die ein oder andere exotischere Zutat – mitbringen. Ein Geburtstagsessen zählt aber nicht zum Alltag, weshalb ich mich ein wenig austoben wollte. Das Geburtstagskind liebt asiatische Gerichte, also war die Auswahl schnell getroffen:

Es sollte Sobanudeln mit Aubergine und Mango geben.

Die Zutatenliste ist gar nicht sonderlich lang. Ich hatte folgendes verwendet, zum Teil in anderen Mengenangaben als sie im Originalrezept stehen:

  • 2 Auberginen
  • 2 reife Mangos
  • 400 g Sobanudeln
  • ein paar Reste Korianderblätter, die ich noch aus dem Tiefkühlfach geholt habe
  • ca. 30 g Basilikumblätter
  • 150 ml Reisessig
  • 40 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 3/4 rote Chilischotte mit Samen fein gehackt
  • 2 Knoblauhzehen, zerdrückt
  • Salz und Pfeffer
  • undefinierte Menge an Sonnenblumeöl zum Anbraten

Abweichend vom Rezept habe ich folgendes weg gelassen:

  • 1/2 rote Zwiebel (eine Besucherin kann auf den Tod Zwiebeln nicht ab)
  • 1 TL Sesamöl (wollte ich nicht extra kaufen, da ich es sowieso bislang nicht verwendete)
  • abgeriebene Schale einer Limette sowie deren Saft (habe ich zwar gekauft, aber vergessen mit zu verarbeiten)

Die Zubereitung war nicht sonderlich kompliziert. Womit ich mich vor der Zubereitung des eigentlichen Gerichts noch mit dem Fritieren von Tofuwürfeln (in Sonnenblumeöl) aufhielt. Ich war der Meinung, dass die gut zum Gericht passen würden. Stimmt aber leider nicht. Sie waren sehr fad und würde ich beim nächsten Mal weglassen.

Nun aber zur Zubereitung: Zunächst habe ich den Reisessig in einen Topf gefüllt und auf mittlerer Stufe erhitzt. Den Zucker und das Salz rein geschüttet und gewartet bis es sich auflöste. Dann runter vom Herd und die Chili sowie Knoblauch hinzu fügen.

Nebenbei habe ich die Mango geschält, vom Kerngehäuse befreit und in Scheiben bzw. Würfeln geschnitten und beiseite gestellt.

Die Auberginen habe ich dann auch in sehr kleine Würfel geschnitten und das Sonnenblumenöl im Wok erhitzt. Dann die Auberginen portionsweise im Wok angebraten bis sie gut durch waren und dann in eine Schüssel getan und gesalzen und gepfeffert.

Die Basilikum- und Korianderblätter habe ich gewaschen und kleingeschnitten und auch beiseite gestellt.

Dann kochte ich für 5 min die Sobanudeln in einem Topf mit gesalzenen Wasser, dann waren sie durch. Abgegossen, kalt abgespült und dann auf zwei sauberen Geschirrtüchern verteilt und ein bisschen trocknen lassen.

Zum Abschluss habe ich den Wok mit einem Küchentuch ausgewischt und dann alle Zutaten reingefüllt und miteinander vermengt:

Erst den Tofu (weglassen!), dann die Nudeln, die Kräuter, die Auberginen, Mango und letztendlich den Reisessig.

Für alles zusammen habe ich fast 2 h benötigt. Vor allem der Tofu hat mich sehr lange aufgehalten (ca. 40 min).

ABER: Es hat sich total gelohnt. Das Gericht war extrem lecker, das Geburtstagskind hat sich tierisch gefreut und alle waren am Ende pappsatt. Was auch am verdammt guten Schokokuchen lag, den meine Frau tagsüber gebacken hat. Auch nach einem Rezept von Ottolenghi. 😉

Sobanudeln mit Mango und Aubergine

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