Kategorie: … immer nur an Persönliches

Die Zeit fließt weiter

Es sind wieder einige Wochen vergangen und das Leben hier im Pfarrhaus zog weiter. Zuletzt waren wir fast zwei Wochen in Berlin (Urlaub und „Home“-Office-Arbeit meiner besseren Hälfte), die nächste Zeit hingegen wird es eher andersrum aussehen: wir sehr viel hier und wenig woanders.

Was hat sich in der letzten Zeit getan? Meine Versuche Tomaten selbst zu züchten schreiten voran.… Weiterlesen

Das kleine Kaninchen nervt mich

Heute morgen bloggte „Dasnuf“ über Einschlafmusik/Bücher und die Verknüpfung mit NLP. Sie erwähnte auch das Buch „Das kleine Kaninchen, das so gerne einschlafen möchte“ von Carl-Johan Forssén Ehrlin. Dieses Buch haben wir zufällig vor einiger Zeit geschenkt bekommen und ich war echt neugierig, ob das mit dem Einschlafen wirklich klappt. Die „Bedienungsanleitung“ des Buches liest sich wie folgt:

An bestimmten Stellen soll man Gähnen, man soll den Namen des Kindes verwenden, an anderen Stellen langsam sprechen und wieder anderen sehr deutlich und mit fester Stimme.… Weiterlesen

Seid ihr gut angekommen?

„Seid ihr schon angekommen?“

Keine Frage hört man wohl häufiger, wenn man umgezogen ist, aber es ist eine dieser Fragen, die so schwer zu beantworten sind. Was genau meint der*die Fragende eigentlich? Was will er*sie wissen?

Nach nun etwas mehr als drei Monaten taucht diese Frage noch immer auf. Und wie ist die Antwort? Ehrlich müsste sie lauten: „Ich habe überhaupt keine Ahnung.“ Es gibt noch immer Umzugskartons, die nicht ausgepackt wurden (und jede*r, der*die schon einmal umgezogen ist, wird bestätigen, dass es diese Kisten auch noch nach mehreren Jahren geben kann).… Weiterlesen

Von „Supervätern“ und der Rechtfertigung

Die Preisverleihung zum „Supervater“ und die Kritik daran gehen ja derzeit im Netz sehr steil. Schön darüber geschrieben hat ja dasnuf hier: „Gute Absichten“. Es ist wirklich kurios 5.000 € als Preis auszuloben für eine Tätigkeit, die seit Jahrhunderten unbezahlt von Frauen gemacht wird. Ohne Preisgeld, ohne Anerkennung, ohne „Lohnausgleich“ zu den arbeitenden Männern. Jegliche Kritik an dieser Preisverleihung ist daher gerechtfertigt.… Weiterlesen

Mit Kindern im Gottesdienst. Akzeptiert den Lärm!

Mit Kindern Gottesdienste zu besuchen ist toll. Für mich läuft der Besuch dann immer in verschiedenen Phasen ab:

Phase 1:
Es beginnt oft mit dem Aufstehen des Babys auf meinem Schoß. Dann steht da das kleine Kind und schaut in den Kirchraum und betrachtet die anderen Kirchgänger*innen.

Phase 2:
Das Baby will runter vom Schoß und läuft in der Bankreihe auf und ab.… Weiterlesen

Der Schlüssel zu den Räumen und Träumen

Ihr kennt dieses Gefühl doch bestimmt auch, oder? Dieses Gefühl endlich den Blick hinter die Kulissen zu bekommen, der sonst nur wenigen vorbehalten ist. Das tolle als Pfarrfrau ist: ich kann endlich hinter die Kulissen der Kirchen gucken. Alle Gänge und Räume erkunden, die dem*der gewöhnlichen Kirchgänger*in sonst oft vorenthalten werden. Und ich muss es sagen: es ist oft noch toller, als gedacht!… Weiterlesen

Ein Hort der Glückseligkeit

Jetzt leben wir schon einige Wochen in der neuen Heimat. Ich hatte mir vorgenommen wieder häufiger hier zu bloggen. Geschafft habe ich es nicht. Das Leben, wie wir es führen, kam mir dann doch viel zu oft dazwischen: Kinder bespaßen, Pfarrhaus putzen, Essen kochen und vor allem Kaffee zubereiten.

Von Freitag bis heute vormittag luden wir aber zu einer größeren Geburtstags- (ich hatte am Montag) und Einweihungsparty ein und es wurde sehr voll im Pfarrhaus.… Weiterlesen

Die erste Woche im neuen Leben

Liebes Tagebuch,

mehr als eine Woche ist seit unserem Umzug vergangen. Die letzten Wochen in 2015 waren sehr anstrengend. Die zwei Kinder koordinieren, zuhause ausmisten, zum Müllhof fahren und dann natürlich noch Kisten packen und nebenbei musste die Frau noch irgendwie ihre Weihnachtsgottesdienste vorbereiten. Die Nächte waren kurz, da man oftmals erst richtig packen konnte, als die Kinder schliefen.… Weiterlesen

Erfahrungen eines gepiercten, rothaarigen Vaters mit der VBB-App

Im Oktober war ich mit den beiden Kindern sehr viel in Brandenburg unterwegs, da meine Frau ein vierwöchiges Seminar auf dem Lande hatte und wir wie immer mitfuhren. Da unsere Kinder nicht gerne Auto fahren, war ich mit den beiden und dem Buggy immer viel mit den Bussen vor Ort unterwegs. Für vier Wochen haben wir für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt.… Weiterlesen